Konzerte

Benefizkonzert

SINFONIA CHRISTKÖNIG

Freitag, 28.9.2018 um 19.30 Uhr – Stadttheater Wels

Im Jahr 2001 begann Eduard Matscheko mit dem Aufbau eines Orchesters   für die Friedenskirche – zunächst für die musikalische Gestaltung der Festmessen. Dabei sorgten immer wieder interessante Programmierungen - wie die Aufführung des Gloria aus Bachs h-Moll Messe im Gottesdienst - für überregionales Aufsehen.

2004 begann die Konzerttätigkeit des Chores, 2005 kam das Orchester (damals unter dem Namen Capella Christkönig) hinzu und es wurden unter anderem A. Bruckners Messe in e-Moll, W. A. Mozarts Lauretanische Litanei, F. Mendelssohns Elias, J. Haydns Harmoniemesse und das Stabat mater von Franz Schubert zur Aufführung gebracht.

Seit 2009 trat das Orchester als eigenständiger Klangkörper an die Öffentlichkeit und brachte - neben Sinfonien von Mozart, Schubert und Schumann - Beethovens Symphonien Nr. 2/3/4/5/6/7 zur Aufführung.

Das Jahr 2012 brachte mit dem Beginn der ersten Konzertreihe unter der Patronanz der Wiener Philharmoniker den Durchbruch der nun neu benannten Sinfonia Christkönig in der öffentlichen Wahrnehmung.

Im Mai 2015 debutierte die Sinfonia Christkönig im Brucknerhaus Linz.

Das Kammerorchester von bis zu 45 MusikerInnen setzt sich überwiegend aus Mitgliedern des Bruckner Orchesters und InstrumentallehrerInnen des oö. Landesmusikschulwerks sowie einigen Studierenden der Anton Bruckner Privatuniversität zusammen und betreut gleichermaßen Konzerte und Messaufführungen.

Dirigent Eduard Matscheko

Eduard Matscheko, Dirigent

Der 1970 in Linz geborene Dirigent und Geiger Eduard Matscheko studierte Violine in Linz und Wien, besuchte das Musikgymnasium der Diözese Linz und wurde dort vom Komponisten Balduin Sulzer als Konzertmeister und Dirigent gefördert.

Neben vielfältiger Orchestererfahrung koneunesse Orchester Linz, mit dem er ein vielfältiges Repertoire aus Symphonien und Konzerten bis hin zu Opernproduktionen erarbeitete.
Mehrfach assistierte er Franz Welser-Möst, etwa bei Produktionen von Richard Strauss „Salome“ , Joseph Haydns „Jahreszeiten“ und bei der „5. Symphonie“ Anton Bruckners.

Er dirigierte das Bruckner Ochester Linz, diverse oö. Orchester mit symphonischem Programm (Vöcklabruck, Freistadt, Collegium musicum Linz, Linzer Konzertverein...) dazu unzählige Operettenkonzerte und war an der Wiener Kammeroper („Die Schwestern von Prag“ von Wenzel Müller) engagiert. Elf Jahre lang dirigierte er die Festmessen im Stift Wilhering und brachte dabei den Großteil der Messen von Joseph Haydn, W.A. Mozart, F. Schubert und vielen anderen zur Aufführung.

Seit 2001 leitet Matscheko den Kirchenchor Christkönig und begann mit dem Aufbau eines sinfonischen Kammerorchesters; von 2011 bis Ende 2013 war er zudem Leiter der Linzer Singakademie.

Mit der Konzertreihe der Sinfonia Christkönig in der Linzer Friedenskirche erlangte der Dirigent überregionales Ansehen: Seit dem Jahr 2012 steht die Sinfonia Christkönig unter der Patronanz der Wiener Philharmoniker.

Im Februar 2016 debutierte Matscheko mit großem Erfolg beim Sofia Philharmonic Orchestra.

Eduard Matscheko ist Leiter der Fachgruppe der Streichinstrumente im OÖ Landesmusikschulwerk, unterrichtet Violine in der LMS Freistadt und übernimmt im September 2016 die Leitung des OÖ Jugendsinfonieorchesters.

Solisten  

Violine – Volkhard Steude, Konzertmeister der Wiener Philharmoniker

Volkhard Steude Violine

ist Jahrgang 1971 und erhielt seinen ersten Violinunterricht mit 5 Jahren am Konservatorium in Cottbus, Land Brandenburg.1988 begann das Hochschulstudium an der Hochschule für Musik ”Hanns Eisler” in Berlin bei den Lehrern Joachim Scholz und Werner Scholz. Er wurde Preisträger internationaler Wettbewerbe. 1993 wurde er 1. Konzertmeister des Gustav-Mahler Jugendorchesters. Ab März 1994 schloss sich ein Studium in Wien bei Alfred Staar an.

Im November 1994 gewann Volkhard Steude mit 23 Jahren das Konzertmeisterprobespiel der Wiener Staatsoper / Wiener Philharmoniker und ist seitdem dort engagiert. Neben seinen Aufgaben als Konzertmeister tritt er auch solistisch in Erscheinung - mit den Wiener Philharmonikern unter Giuseppe Sinopoli ,Daniel Barenboim,Tugan Sokhiev und Andriss Nelsons. Weitere zahlreiche Engagements als Solist in Europa und in Japan ( Violinkonzerte von Beethoven, Bruch,Mozart,Mendelssohn,Sibelius,Tschaikowski u.a. )

Davon existieren viele Radio-Livemitschnitte bzw. CD-Produktionen.

Volkhard Steude spielt eine Antonius Stradivarius 1714 (ex Smith - Querson ), die ihm von der Österreichischen Nationalbank zur Verfügung gestellt wird.

CD Einspielungen

Bach Konzert für 2 Violinen mit Akiko Suwanai

Beethoven Kreutzersonate Klavier: Roland Batik

Mendelssohn Doppelkonzert d-Moll. Klavier: Roland Batik

Mendelssohn Violinkonzert

Mozart A-Dur Violinkonzert

Sibelius Violinkonzert

Bruch Violinkonzert

Schumann Violinsonaten Klavier: Roland Batik

Dvorak / Smetana Streichquartette Steude-Quartett

Tschaikowski/Borodin Streichquartette Steude-Quartett

Schostakowitsch / Milhaud / Zemlinsky Steude-Quartett

Schubert / Beethoven Streichquartette

Steude Quartett

Violoncello - Peter Somodari, Solocellist der Wiener Philharmoniker

Der Solocellist, Solist und Kammermusiker Peter Somodari wuchs in

Veszprém auf, wo er mit 4 Jahren an der Leopold Auer

Musikschule das Cellospielen begann. Acht Jahren lebte er in der

Schweiz und war als 1. Solocellist im Luzerner

Sinfonieorchester tätig.

 

Peter Somodari studierte 1996-1999 an der Franz Liszt Musikakademie in

Budapest bei Laszlo Mezö und 2001-2003 bei Miklos Perényi György

Kurtàg und Ferenc Rados, dazwischen besuchte er 1999-2000 in

Saarbrücken an der Hochschule für Musik die Konzertklasse von Gustav

Rivinius.

Musikalische Schwerpunkte und prägende Begegnungen fand Somodari in

seinen Konzerttätigkeiten mit Boris Pergamenschikov, Truls Mork, Miklós

Perényi, Tabea Zimmermann, Leonidas Kavakos, Christian Tetzlaff,

Patrizia Kopatchinskaja, György Kurtàg, Jörg Widmann, Michael Collins, 

Sharon Kam, Sabine Meyer, Rudolf Buchbinder, John Axelrod, Diego Fasolis, Tugan Sokhiev und die Wiener Philharmoniker.

 

Auszeichnungen:

1993 und 1996 Kecskemeter, Nationaler Wettbewerb 1. Preis

1998 Nationaler Radiowettbewerb Ungarn 2. Preis

2005 Markneukirchen, Deutschland, Internationaler Cellowettbewerb 1.

Preis

Zwischen 1997-2001 arbeitete er im Budapest Strings Kammerorchester

wo er auch regelmässig als Solist auftrat. 

2001-2004 war er Mitglied im

Keller Quartett und 2003-2004 der Staatsoper Budapest. 

Von 2004 bis 2012 war er 1.Solocellist im Luzerner Sinfonieorchester und zwischen 2007-2012 Mitglied im Amar Quartett.

Seit dem 1.September 2012 ist Peter Somodari als Solocellist im Orchester der Wiener Staatsoper engagiert.

Ab September 2018 Gastprofessur bekommen auf der Musikuniversität Wien.